Radiosendung: Einmal fremd, immer fremd?

„Sie gucken an mich als Flüchtling, sie nennen mich als Flüchtling, sie vergessen, dass ich Apotheker bin, Student zum Beispiel, oder dass ich hier in Deutschland arbeite.“
Heißt es für Sami Alkurdi also: Einmal Flüchtling, immer Flüchtling? Was bedeutet es, in Deutschland immer wieder auf den Migrationshintergrund, vielleicht sogar auf die Hautfarbe reduziert zu werden? Die Auswirkungen zeigten sich bei den Kontrollen der als „nordafrikanisch“ bezeichneten Männer in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof. Und was soll diese „deutsche Leitkultur“ sein, an die sich Zugewanderte anpassen sollen? Heißt das jetzt Weißwurst statt Döner? Über die Erfindung des Fremden.

Diese im Radio-Workshop 2017 entstandene Sendung zum Oberthema „Flucht und Migration“ können Sie hier anhören.


Foto: Johann Ebend (Flickr) unter CC BY-NC-ND 2.0

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